mensa canonicorum – rendita dei canonici:
Der „pozzo“ (zu dt. „Brunnen“) war eine enge, tiefe, in Form eines Vierecks aus großen Steinen in der römischen Epoche gebaute Öffnung, auf deren Mauern im Mittelalter der Brunnenturm gebaut wurde. Dies bezeugen notarielle Urkunden aus denen auch hervorgeht, dass das Gebiet zu dem sich damals im Bau befundenen Kapitel S. Rufino gehörte. Daher der Name „Kantine des Pfarrhauses“ (mensa canonicorum). Dieses Kapitel wurde einer Adelsfamilie überlassen, die es als starke Befestigung ausbaute, so dass sie im Falle der Belagerung oder Unruhen vor Wasserknappheit geschützt waren. |